
Größere Ausschläge des Zinsniveaus nach oben oder unten sind nach Einschätzung von Interhyp vorerst unwahrscheinlich.
Was bedeutet das für Immobilienkäufer und -verkäufer?
Durch die letzten Zinssenkungen hat der Immobilienmarkt wieder eine leichte Belebung erfahren – von einer Stabilisierung sind wir aber noch weit entfernt. Langfristig könnte die Entwicklung anders verlaufen: 2025 dürfte die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins weiter senken, was kurzfristig auch die Bauzinsen drücken könnte. Mit steigender Staatsverschuldung durch Investitionsprogramme könnten die Zinsen in der zweiten Jahreshälfte 2025 aber wieder steigen. Im Umkehrschluss bedeutet dies immer, dass sich weniger Menschen eine Immobilie leisten können und mit weiter fallenden Immobilienpreisen zu rechnen ist.
Neue Hinweise Ende Januar
Hinsichtlich der langfristigen Entwicklung gehen die Meinungen der Experten auseinander: 60 Prozent erwarten einen Zinsanstieg auf 4 Prozent, während 20 Prozent von stabilen und weitere 20 Prozent von sinkenden Zinsen ausgehen. Die nächste EZB-Sitzung am 31. Januar könnte weitere Hinweise geben.








