Wärmepumpe auch bei Eiseskälte

9. März 2026

Heizen mit Zukunft: Warum die Wärmepumpe auch bei Eiseskälte punktet

Die Wärmewende ist in vollem Gange, doch viele Immobilieneigentümer sind noch unsicher: Lohnt sich der Umstieg auf eine Wärmepumpe wirklich, besonders wenn die Temperaturen tief in den Minusbereich sinken? Ein aktueller Bericht der DW räumt mit Mythen auf und liefert klare Fakten zu Effizienz und Kosten.

Effizienz auch bei Minusgraden

Entgegen der häufigen Sorge arbeiten moderne Wärmepumpen auch bei extremer Kälte zuverlässig. Zwar sinkt der Wirkungsgrad bei zweistelligen Minusgraden leicht ab, doch über das gesamte Jahr betrachtet bleibt die Bilanz beeindruckend: Eine gute Wärmepumpe macht aus einer Kilowattstunde Strom etwa drei bis vier Kilowattstunden Wärme. Das ist eine Effizienz, von der fossile Brennstoffe nur träumen können.

Kostenersparnis im Fokus

Wer heute in eine Wärmepumpe investiert, schont langfristig seinen Geldbeutel. Während die Preise für Gas und Öl durch die steigende CO2-Bepreisung unweigerlich klettern, bleibt Strom – besonders in Kombination mit einer eigenen Photovoltaik-Anlage – die kalkulierbarere Ressource. Analysen zeigen, dass die Betriebskosten einer Wärmepumpe oft um mehr als 40 % niedriger liegen als bei einer herkömmlichen Gasheizung.

Staatliche Förderung nutzen

Der Umstieg wird belohnt: Mit staatlichen Förderungen von bis zu 70 % der Investitionskosten ist der Austausch der Heizungsanlage so attraktiv wie nie zuvor. Das steigert nicht nur den Wohnkomfort, sondern auch den Marktwert Ihrer Immobilie nachhaltig.

Ihre Ulrike Dreyer

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